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Unser Blog

Wie ist die Idee des Ersthelfertrainings entstanden?


Wer sind eigentlich diese Menschen, die einen Kurs bei sich zu Hause buchen?


Welche Notfälle werden am meisten trainiert in den Kursen bei Familien zu Hause?


Was ist die wichtigste Lektion in den Kursen? Worauf kommt es am meisten an in der Ersten Hilfe?


... über diese Fragen sprach Ersthelfertrainer Michael Hofer im ORF "Radio Oberösterreich" Interview, welches kurz nach der Unternehmensgründung 2018 ausgestrahlt wurde. Nun hat es das Interview zum Nachhören auch ins Internet geschafft - an Aktualität hat es nichts verloren! ;-)


Viel Spaß beim Reinhören!





Aktualisiert: 29. März



Wir trainieren Notfallszenarien nicht nur mit unseren KundInnen, sondern wir trainieren diese auch selbst.


Unsere ErsthelfertrainerInnen sind alle im Rettungsdienst tätig und von daher den richtigen Umgang mit Notfällen gewohnt. Wir sehen tagtäglich, wie wichtig die Erstversorgung durch ErsthelferInnen für unsere PatientInnen ist. Nichtsdestotrotz müssen wir aber auch die weiteren professionellen Handlungsabläufe trainieren, vor allem jene, die in der Praxis im Rettungsdienst nur selten vorkommen.


Aus diesem Grund trainieren wir TrainerInnen auch selbst regelmäßig verschiedene Handlungsabläufe im professionellen Setting. Den Schwerpunkt legten wir beim heutigen Trainingstag auf Kindernotfälle.


Wir trainierten Szenarien wie: Das Kind mit Laryngitis ("Pseudokrupp"), das erstickende Kind (Atemwegsverlegung), das Kind mit schwerer allergischer Reaktion (anaphylaktischer Schock) sowie auch die Atemwegssicherung bei Kindern (wenn Kinder nicht mehr ausreichend selbstständig atmen).


Wir bieten Trainings wie diese im professionellen Setting auch für medizinische Teams in Arztpraxen oder Spitälern an. Zu unseren KundInnen außerhalb des medizinischen Sektors (meist Eltern, Freundeskreise, KollegInnen, ...) kommen wir gerne nach Hause und trainieren Notfallszenarien mit beliebigem Schwerpunkt (z. B. Notfälle bei Kindern oder älteren Menschen, Sportunfälle, ...), wobei hierfür kein Vorwissen notwendig ist.


Mit diesem Blogbeitrag möchten wir alle Menschen ermutigen, mehr zu trainieren, indem wir zeigen, dass auch wir selbst regelmäßig trainieren. Übung macht den Meister!




Auch Profis müssen regelmäßig trainieren, um im Ernstfall rasch und effektiv helfen zu können. Ein solches Training hielten wir beispielsweise vergangenes Wochenende beim Notärzt*innenrefresher der Ärztekammer Wien ab. Dort leiteten wir ärztliches Personal durch verschiedene Notfallszenarien und übten beispielsweise, was zu tun ist, wenn eine Patientin in der Arztpraxis ihres Hausarztes einen Kreislaufstillstand erleidet und vom medizinischen Team reanimiert werden muss. Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf die klare Kommunikation in den Teams (Crew Ressource Management "CRM"), auf die korrekte Vorgangsweise bei der Beatmung im professionellen Setting und auf das Einüben der neuesten internationalen Leitlinien zur Wiederbelebung des ERC (European Research Council). Die am Kurs teilnehmenden Ärzte und Ärztinnen sind nun am aktuellsten wissenschaftlichen Stand und top vorbereitet für etwaige Notfälle, egal ob im professionellen Setting oder auch privat als Ersthelfer oder Ersthelferin.